Krisenküche von der Küste: Fischsoljanka

Wenn in dieser Krise schon jeder sein eigenes Süppchen kochen muss, dann doch bitte ein gutes! Unsere Empfehlung: Fischsoljanka!

Denn die geht schnell, macht warm und satt und lässt uns neben­bei von besseren Tagen träu­men .… Tagen, in denen es wieder an die Küste geht. An die Strände Meck­len­burg-Vor­pom­merns zum Beispiel, wo diese fisch- statt fleis­chlastige Vari­ante der ost­deutschen Super­suppe gern auf der Speisekarte ste­ht.

Auch gut: Viele der Zutat­en kom­men aus Kon­ser­ven, mit denen man in diesen Tagen ohne­hin gut aufgestellt ist. Und da die Wochen- und Fis­chmärk­te noch geöffnet sind und man derzeit ohne­hin jeden unter­stützen muss, der noch irgend­wie arbeit­en kann und Fis­ch­er sowieso, ist auch klar, wo man die Hauptzu­tat für die Suppe am besten kauft.

Na dann: Gutes Gelin­gen und guten Appetit!

Fischer Gager Rügen Zweiküsten

Hier im Bild unser Lieblings­fis­ch­er von Rügen: Thomas Kold­e­vitz aus Gager. Wer je nach Mönchsgut kommt, sollte unbe­d­ingt bei ihm Fisch kaufen. Foto: jes/zweiküsten

Zutaten:

  • 500 Gramm Fis­chfilet
  • 2 Zwiebeln, gehackt
  • 2 Papri­ka, gewür­felt oder in Scheiben schnei­den
  • 2 Knoblauchze­hen, in dünne Scheiben schnei­den
  • 1/2 Tube Tomaten­mark
  • 100 Gramm geschnittenes Sauer­kraut
  • 6 in Scheiben geschnit­tene Gewürzgurken
  • Gurken­sud von den Gewürzgurken
  • ½ l Gemüse­brühe
  • 2–3 Lor­beerblät­ter
  • 5 Pimen­tkörn­er
  • 1 Teelöf­fel edel­süßer Papri­ka
  • 1/2 Teelöf­fel Cayen­nepf­ef­fer
  • Salz
  • saure Sahne
  • Dill, gehackt
Zutaten Fischsoljanka

Die Zutat­en auf einem Blick. Foto: jes/zweiküsten

 

Zubereitung:

  1. Zwiebeln, Knoblauch und Papri­ka in heißem Öl etwas anschwitzen.
  2. Tomaten­mark und Sauer­kraut dazugeben.
  3. Mit Gurken­sud und Gemüse­brühe auf­füllen und mit edel­süßem Papri­ka, Lor­beerblät­tern, Pimen­tkörn­er und Cayen­nepf­ef­fer würzen. Alles aufkochen.
  4. Die Fis­chfilets in Stücke schnei­den, in die Suppe geben und gar ziehen lassen.
  5. Mit Salz und Pfef­fer abschmeck­en und die Gewürzgurken unter­heben.
  6. Die Fis­chsol­jan­ka mit einem Klecks saur­er Sahne und gehack­tem Dill servieren.
Fischsoljanka mit saurer Sahne und Dill

Aber bitte mit Sahne: Der Klecks saur­er Sahne (auch Schmand oder Crème fraîche) gehört zur Fis­chsol­jan­ka wie der Fisch ins Meer. Foto: jes/zweiküsten



Buchtipp:


Das Rezept für die Fis­chsol­jan­ka find­et Ihr auch in unserem Buch 52 kleine und große Eska­paden in Meck­len­burg-Vor­pom­mern an der Ost­see: Ab nach draußen! (DuMont Eska­paden). Wenn Ihr das Buch hier bei Ama­zon bestellen wollt, unter­stützt Ihr nicht nur die Autorin, son­dern auch dieses Por­tal mit ein paar Cents, am Kauf­preis ändert sich aber nichts.