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Ob die Sonne warm ins Gesicht fällt, der Wind wild um die Ohren tanzt oder der Ort in klirrender Kälte wie in Watte liegt – Binz weiß zu jeder Jahreszeit zu verzaubern: mal leicht und hell, mal rau und klar, mal still wie ein Wintermorgen.
Frühling
Vor den weißen Villen zeigt sich das erste zarte Grün, und die Frühlingssonne legt einen besonderen Glanz auf die Bäderarchitektur. Alles wirkt im Aufbruch – und am besten macht man einfach mit. Mit Wanderstiefeln oder dem Fahrrad geht es Richtung Granitz, die nach feuchtem Boden und Kiefernnadeln duftet. Der Schwarze See liegt noch kühl und dunkel zwischen den Bäumen, als hätte der Winter ihn länger festgehalten. Oder man geht direkt am Strand los, Gummistiefel im Wasser, Richtung Prora, wo die kantige Architektur hinter dem ersten Grün noch klarer als sonst hervortritt. Ob oben auf dem Baumwipfelpfad oder im Turm des Jagdschlosses Granitz – der Blick öffnet sich weit über die Insel. Manchmal reicht ein einziger „wow“-Moment, um den ganzen Frühling einzusammeln.

Sommer
Dann wird Binz weit und hell. Der Strand ist Chill-Zone, Fitnesscenter, Beachvolleyballplatz und Buddelkasten in XXL mit größtem Freibad. Manche kommen früh – für das erste Bad, einen Strandlauf oder ein paar Yogaübungen, andere bleiben bis spät, wenn der Abend warm über dem Wasser hängt und der Tag leise ausläuft. Den Sonnenuntergang genießt man am besten am Schmachter See. Nur ein paar Schritte vom Ortskern entfernt liegt er still im Sommerlicht, eingerahmt von Schilf und Holzstegen – ein Ort, an dem man fast automatisch langsamer wird. Vielleicht bringt am nächsten Tag der Rasende Roland ein wenig Nostalgie in den Tag: Die kleine dampfende Bahn tuckert entspannt die Küste entlang und verbindet die Ostseebäder im Südosten der Insel. Ein sommerlicher Ausflug, der sich anfühlt wie eine Zeitreise mit offenen Fenstern.

Herbst
Wenn der Wind kräftiger wird, gehört der Strand denjenigen, die sich gern durchpusten lassen. Mütze auf, Kragen hoch, einmal tief durchatmen. Spaziergänge fühlen sich jetzt nach Freiheit an, die Ostsee zeigt Ecken und Kanten. Oder man geht in den Wald, in die Pilze! In der Granitz und im Wald zu Fuße des Baumwipfelpfades in Prora riecht es würzig nach Moos, Erde, Tannennadeln und Laub – es sind perfekte Orte, um nach Steinpilzen, Maronen und anderen wohlschmeckenden Pilzen Ausschau zu halten. Am Ende des Tages sorgen Sauna, heißer Tee und ein feines Abendessen dafür, dass sich auch der Körper erdet.

Winter
Und dann gibt es diese stillen Tage. Der Strand fast menschenleer, die Seebrücke wie in Watte gepackt, die Luft klar und kühl. Binz wirkt ruhiger, dichter, fast privat. Der Winter hat noch einen Vorteil: Sonnenauf- und Sonnenuntergang rücken zusammen. Man muss weder früh aufstehen noch lange wach bleiben, um das weiche Licht über dem Meer zu sehen. Die tief stehende Sonne und die schnellen Wolkenwechsel sorgen oft für Spektakel, die aussehen, als hätte jemand den Himmel frisch gemalt – kurze, intensive Farbmomente, die man so nur im Winter erwischt.

Eine Schiffsfahrt zu den Kreidefelsen passt perfekt in diese Jahreszeit: drinnen warm, draußen weiß und schroff, fast menschenleer. Danach ein heißes Getränk im Ort, ein langer Abend, vielleicht knirschender Schnee unter den Schritten.
Gut zu wissen für den Urlaub in Binz
Alle Unterkünfte auf einen Blick: Unter www.gastgeber-binz.de gibt es Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und besondere Adressen im Ostseebad Binz – direkt buchbar und mit aktuellen Verfügbarkeiten.
Passend für jede Reiseart: Ob Wellnesswochenende, Aktivurlaub, Strandtage mit Kindern oder ein paar ruhige Wintertage am Meer – Binz bietet Angebote für jede Saison und jede Urlaubsform.
Kurze Wege: Viele Highlights wie Strand, Schmachter See, Granitz, Naturerbe Zentrum Rügen oder Prora liegen fußläufig oder sind mit Bahn und Bus schnell erreichbar.
Persönliche Beratung: Der Fremdenverkehrsverein Binz e.V. hilft bei Fragen rund um Unterkunft, Anreise und Aktivitäten. Kontakt: info@gastgeber-binz.de, Tel. 038393–665740.