Die 3‑Elemente-Formel: Warum die Kaiserbäder gesünder machen

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Kaum etwas anderes spricht die Sinne so unmittelbar an wie das Meer: Man kann es sehen, riechen, hören, fühlen und schmecken. Doch die Ostsee berührt weit mehr als nur unsere Wahrnehmung – sie ist ein hocheffektives Training für unser Immunsystem. Vor allem in den Kaiserbädern – denn hier entfaltet die Natur eine besondere Dynamik.

 

„Die Kraft des Meeres heilt, macht schön und entspan­nt“, waren schon die alten Ägypter überzeugt. Und der griechis­che Dra­matik­er Euripi­des (um 480 v. Chr.) zog sich beim Schreiben immer in eine Höh­le mit Blick aufs Meer zurück. „Das Meer wäscht alle Übel ab“, sagte er.

Gute zweiein­halb Jahrtausende später wurde auch in Deutsch­land der Aufen­thalt am Meer von Ärzten propagiert. See­bäder wur­den gegrün­det. Auch auf Use­dom: Her­ings­dorf wurde 1879 zum See­bad ernan­nt und entwick­elte sich schnell zu einem mondä­nen und lux­u­riösen Ort für die Crème de la Crème der Gesellschaft. Aus dieser Zeit stam­men die prachtvollen Villen im Stilmix der Bäder­ar­chitek­tur, auch „Sehn­sucht­sar­chitek­tur“ genan­nt. Her­ings­dorf ver­fügt heute über das größte erhal­tene Ensem­ble dieser Stil­rich­tung in Europa.

Wie gut ein Bad im salzi­gen Meer tut, merkt jed­er schon bei einem ganz nor­malen Stran­durlaub: Die Nase wird frei, wir spüren, wie die Kraft der Wellen uns belebt, die Frische des Wassers uns aufweckt und das beson­dere Seek­li­ma neue Energie gibt. Während die Kinder im größten Bud­delka­s­ten der Welt – dem Strand – toben, arbeit­et die Natur an unser­er Regeneration.

Wellen vor dem Strand, im Hintergrund ein Wald

Doch nicht jed­er Ort an Nord- und Ost­see darf sich deswe­gen automa­tisch See­heil­bad nen­nen. Der Begriff beze­ich­net eine beson­dere Form des Kurortes und ist das höch­ste Prädikat im deutschen Kur­we­sen. Um dieses zu erhal­ten, müssen strenge Kri­te­rien erfüllt wer­den: Neben der unmit­tel­baren Lage an der Küste wer­den Kli­ma, Luft- und Wasserqual­ität sowie die Infra­struk­tur unter die Lupe genom­men. Außer­dem müssen orts­ge­bun­dene Heilmit­tel durch entsprechende Gutacht­en nachgewiesen wer­den – und von diesen haben die Kaiser­bäder (neben Her­ings­dorf gehören Ahlbeck und Bansin dazu) mehr als die anderen Bäder in  Meck­len­burg-Vor­pom­mern zu bieten.

 

Das Geheimnis: Blau trifft Grün

In den Kaiser­bädern liegen näm­lich „Blau und Grün“ so dicht beieinan­der wie kaum woan­ders: Vom feinen Sand­strand ist es nur ein Katzen­sprung in den dicht­en Küsten­wald. Dieses Zusam­men­spiel sorgt für ein mildes Reizk­li­ma, das den Kör­p­er fordert, ohne ihn zu über­las­ten. Als dritte Kraft im Bunde wirkt die Sole, die hier aus der Tiefe kommt. Die Ele­mente im Einzelnen:

 

Thalasso

Abgeleit­et vom griechis­chen „Tha­las­sa“ (Meer) ste­ht Tha­las­sother­a­pie für Heil­ver­fahren mit der reinen Kraft des Meeres. Wer hier badet, nutzt eine Art „mar­itimer Apotheke“: Die gesund­heits­fördernde Wirkung beruht auf dem hohen Gehalt an Min­er­alien, Spurenele­menten und der hohen Sauer­stof­fkonzen­tra­tion in der Brandungszone.

Und so geht‘s: Ob Yoga im war­men Sand, eine Bar­fußwan­derung direkt an der Wasserkante oder eine Kli­mawan­derung in der aerosolen Bran­dungszone – die Anwen­dung ist unkom­pliziert. Wer es inten­siv­er mag, nutzt die pro­fes­sionellen Tha­las­so-Anwen­dun­gen in den spezial­isierten Well­nessho­tels vor Ort.

Blick in einen Wald, blauer Himmel

 

Waldbaden

Mit der Zer­ti­fizierung zum ersten Kur- und Heil­wald Europas (2017) und dem weltweit ersten Kinder­heil­wald (2021) haben die Kaiser­bäder ein weit­eres Ass im Ärmel. Wis­senschaftliche Stu­di­en bele­gen: Der Wald senkt den Stresspegel (Cor­ti­sol) und stärkt die natür­lichen Killerzellen unseres Immun­sys­tems. In unser­er dig­i­tal­en Welt ist der Wald der ulti­ma­tive Ort für „Deep Relax“.

Und so geht‘s: Das Ange­bot reicht von Kräuter­wan­derun­gen über Yoga unter alten Buchen bis hin zu nächtlichen Taschen­lam­p­en-Touren für kleine Wald­de­tek­tive und indika­tions­be­zo­ge­nen Ther­a­pieange­boten zur Prävention.

Heringsdorfer Jodsole

Zusät­zlich zur Heilkraft von Luft, Meer und Wald ver­fü­gen die Kaiser­bäder über einen ver­bor­ge­nen Schatz: die Her­ings­dor­fer Jod­sole. Aus 408 Metern Tiefe gefördert, wird diese salzhaltige „Urkraft“ seit 1928 genutzt. Sie hat Her­ings­dorf den klangvollen Dop­pel­na­men „See­heil- und Sole­bad“ eingebracht.

Und so geht‘s: Die Sole lin­dert in der Ost­seetherme Use­dom Beschw­er­den der Atemwege, der Haut und des Bewe­gungsap­pa­rates. Doch sie kann noch mehr: Im Well­ness- und Beau­ty­bere­ich wirkt sie stof­fwech­sel­reg­ulierend und reini­gend. Einzi­gar­tig in Meck­len­burg-Vor­pom­mern ist zudem die Verabre­ichung als Trinksole – ein natür­lich­er Helfer für die Ver­dau­ung. Heilen mit Wass­er kann so ein­fach sein.

 

Service-Infos

Tourist-Infor­ma­tion Kaiser­bäder: zen­trale Anlauf­stelle für Kurkarten, geführte Wan­derun­gen und all­ge­meine Infos zu Ahlbeck, Her­ings­dorf und Bansin. In jedem der drei Orte gibt es eine eigene Tourist-Info (z.B. direkt an den See­brück­en).  www.kaiserbaeder-auf-usedom.de

Ost­seetherme Use­dom: Der Hotspot für die Her­ings­dor­fer Jod­sole. Im Ther­mal­bad entspan­nen oder klas­sis­che Anwen­dun­gen buchen. www.ostseetherme-usedom.de

Kur- und Heil­wald Her­ings­dorf: Europas erster zer­ti­fiziert­er Heil­wald für Erwach­sene und Kinder. Ide­al zum Wald­baden und für ther­a­peutis­ches Wan­dern. Direkt angren­zend an das See­bad Her­ings­dorf (Auss­childerun­gen ab der Seebrücke/Promenade fol­gen). Tipp: Achte auf die speziellen Ter­mine für geführte Kli­mawan­derun­gen oder Wald-Yoga.

Tha­las­so und Well­ness: Viele zer­ti­fizierte Hotels in den Kaiser­bädern bieten spezial­isierte Tha­las­so-Kuren an.

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